Das Haus

Eine Reise durch die Klubgeschichte seit

1990
Mitarbeiter des kommunalen Kulturhauses Angermünde beschließen, den noch verbliebenen Jugendclub der Stadt NICHT abzuwickeln, sondern als Projekt des Hauses auszubauen und zu entwickeln.
Die Stadt Angermünde beantragt daraufhin ABM-Stellen.

Jan./ Febr. 1991
Auf ehrenamtlicher Basis und mit großem Engagement von Jugendlichen beginnt der Aus- und Aufbau des Jugendclubs.

Febr. 1991
Zunächst 2, später 3 ABM-Stellen werden mit jungen Angermündern besetzt – sie beginnen sich im kalten Wasser freizuschwimmen

18.06. 1991
Der gemeinnützige Verein Jugendkulturzentrum e.V. wird von Freunden und Mitgestaltern des Jugendclubs gegründet. Der Verein ist ab Oktober 1991 eingetragen. Sein Name ist Programm. Der Jugendclub erhält seinen Namen: „Jugendzentrum Hinterhof“
Erste Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus statt.
Die Fotowerkstatt wird aufgebaut und beginnt zu arbeiten.

Okt./ Nov. 1991
Ein neuer Kooperationspartner – die KORUS-Projektberatung – wird treuer Begleiter und Berater von JUKZ e.V.
Erste umfangreichere Projekte werden entwickelt.

Febr./Mrz. 1992
Das Projekt SCHUB-KARRE“ – ein Modell mobiler Jugendarbeit – entsteht Jugendkulturzentrum e.V. bemüht sich in Zusammenarbeit mit KORUS dieses Projekt im Bundesprogramm „Aktionsprogramm gegen Aggression und Gewalt“ zu installieren.

01.06.1992
Das Projekt SCHUB-KARRE“ arbeitet!
Projektträger sind Karthausclub e.V. Schwedt/O. und JUKZ e.V. im Trägerverbund des Projektes „Zeitzeichen“

Sept. 1992
Die Stadt Angermünde beschließt, das Kulturhaus zu privatisieren, alternative Konzepte sowie wie die Existenz des Jugendzentrums bleiben dabei unberücksichtigt.
Verein, Jugendliche, Freunde und Mitstreiter ergreifen die Initiative
Die Öffentlichkeit, Politiker, Verwaltung wird mobilisiert. Die Stadtverordnetenversammlung bezieht Position: Das Jugendzentrum bleibt erhalten! Zunächst werden die bisherigen Räume auf dem Grundstück des Kulturhauses angemietet. Die Stadt verpflichtet sich, adäquate Alternativen zu schaffen.

Sept. 92 – März’93
Verein und Projekt Jugendzentrum funktionieren nicht zuletzt durch die Erfahrungen und Aktionen der vergangenen Monate – immer besser.
Konzerte, Discotheken, Fortbildungen, Workshops und Aktionen untermauern die Existenz und Existenzberechtigung des Jugendzentrums.

April 1993
Scheiden tut weh ! – Das Projekt muß den Hinterhof verlassen.
Umzug  (vorübergehend) in eine zum Abriß bestimmte Baracke am Angermünder Krötenberg. Die ABM’s sind ausgelaufen, Veranstaltungen sind kaum möglich – Schlafzimmer von Anwohnern sind in 3 Metern Entfernung…
Nach einigen Problemen beim Träger „Karthausclub“ wird der Projektverbund „Zeitzeichen“ aufgelöst.

JUKZ e.V. übernimmt die „SCHUB-KARRE“ in eigene Trägerschaft.

Der Trägerverein engagiert sich verstärkt in der Stadt und Region gegen zunehmende Gewaltbereitsehaft. Unsere Ziele: Gewaltprävention und Deeskalation.

Der Trägerverein unterzeichnet nach unzähligen Verhandlungsrunden den
Nutzungsvertrag über die „Alte Brauerei“, Heinrichstraße 11. |
JUKZ e.V. und Jugendzentrum ziehen wieder um. Zunächst in die leerstehenden
Gebäudeteile. Der Nutzungsvertrag hat eine max. Laufzeit von 15 Jahren.

Nov. 1993
kommen 3 ABM-Kräfte der Stadt hinzu. Es gibt viel zu tun. Der „Mitbewohner“, das Angermünder Bildungswerk ist inzwischen ausgezogen. JUKZ e.V. übernimmt das gesamte Objekt in freie Trägerschaft.
Unsere Projekte werden fortgesetzt: Foto-Werkstatt, Videokurse, offene
Freizeitangebote. Das erste Konzert im Vereinscafe beschließt die Bauphase im vorderen Gebäudeteil.

August-Dezember 1994
Vielfältige Angebote, für die die bestehenden! räumlichen Möglichkeiten viel zu klein sind.
Ein Probekeller für Musik-Projekte wird erschaffen.
Das erste Kinder-Straßen-Fest und das 3. Fußballweihnachtsturnier finden statt.

Januar-September 1995
Reges Baugeschehen im gesamten Haus. Mitarbeit von Jugendlichen und großes ehrenamtliches Engagement lassen das Projekt wachsen.

September 1995
Das Jugendcafe „Alte Brauerei“ öffnet als künftiges Herzstück des Angermünder Jugendkulturzentrums.

April / Mai 1996
JUKZ e.V., RAA Angermünde, Gymnasium arbeiten am Aufbau eines Schülerclubs.

Juli /August 1996
Die teilweise Rekonstruktion bzw. Modernisierung des Abwassersystems und der Sanitäreinrichtungen ist abgeschlossen.

September 1996
Das 3. Kinder-Straßen-Fest am 31.08 findet statt und die Konzertsaison beginnt wieder…
Bei der Vergabe der „610-Stellen“ erhält das Jugendkulturzentrum 2 Stellen, gefördert bis 31.12.2000.

Januar 1997
GROOVE-NIGHT I – die (l.)Techno-Party schlechthin! Die erste in der Stadt. Und das mit hauseigenem DJ, in Techno-Deutsch: resident!
Im Februar gibt den Versuch, einen „Jugendbeirat“ zu gründen. Der WUNSCH von Politikern (Es gibt ja auch einen Seniorenbeirat!) ist jedoch mangels Mitwirken von Jugendlichen zum Scheitern verurteilt.

Juli – August ’97
Mit Jugendlichen wird in der zukünftigen Veranstaltungshalle gearbeitet.
Die „Braue“ gewinnt damit 134qm (!) mehr Nutzfläche.

Sept. ’97
Der langersehnte Einbau der Heizungsanlage! Es war hart, die KOHLE dafür aufzutreiben. Aber: NIEMEHR KOHLEN SCHLEPPEN!

März ’98
Volkssoli, RAA und Jukz e.V. eröffnen den JUGENDLADEN, ein unabhängiges Kontaktbüro.

Mai ’98
Das 1. Punktspiel des Angermünder Billard Clubs, der im Jugendzentrum entstanden ist. Der Billardraum (seit Anfang des Jahres) ist übervoll mit Aktiven und Zuschauern.

Juni ’98
Das Projekt JUNET startet: Die Braue ist online

August ’98
Das „AIDS-MOBIL“ macht im Rahmen der Jugendschutzwoche Station.

September ’98
Die erste „DISCO für KIDS“. Dann jeden Donnerstag ab 16.00 Uhr.

29.4. – 1.5.99

beim 1. ANGERMÜNDER JUGENDFESTTVAL: Ca. 1000 Leute kommen in die „BRAUE“.

8.5.99
Der KinderKlub eröffnet. Ein Angebot speziell für die unter 14-jährigen.

Juli ’99

Kooperations-Veranstaltung mit Jugendradio FRITZ. Kino in Angermünde.

16.9.1999
Die erste „Miss und Mister Brauerei“ – Wahl ist ein echter Spass.

Oktober ’99
Wieder „Jugendschutzwoche“: Tolle Aktionen und Gespräche. Das Video über die Todesfahrt hat sicher einige nachdenklich gemacht.

Dezember ’99
DARK VOICES – echte Stars treten auf. Die Mädchen werden reihenweise schwach!

Januar 2000

Die Braue gewinnt eine gratis-FRITZ-DISCO, weil ca. 60 Leute auf dem Marktplatz live vor den FRITZ-Hörern „Jetzt fahrn wir übern See“ singen!

Februar 2000
Die Diskussion um die Fortführung des 610-Stellen-Programms beginnt. Nur noch eine Stelle soll gefördert werden.

16.5.2000
Die Podiumsdiskussion zum Thema Gewalt und Rechtsextremismus erregt die Angermünder.

September 2000
Zusammen mit topp e.V. (KinderKlub) veranstaltet das JUKZ ein großes und erfolgreiches Kinderfest im Neubauviertel, der Problemregion der Stadt.

22.11.2000
Ein türkischer Schauspieler liest aus „Mein Kampf“. Wir wollen was erreichen…