Lyrik – Song – Werkstatt

UweT schreibt am 12. April 2012 – 16:00 -

Heute nutzten 6 Jugendliche einen eher trüben Ferientag um in der Alten Brauerei. Sie nahmen nicht nur Teil, nein sie gestalteten gemeinsam mit den Anleitern von Jana Wachholz und Andrea Beutel einen Workshop zum fast schon professionellen Texten von Liedern. Die beiden Mitglieder der uckermärkischen Literaturgesellschaft waren mit viel Herzblut bei der Sache. Rainer Pick, ein  stieß ab Mittag zu der Gruppe und stand gerade beim Texten

Einen großen Teil bildeten am Vormitttag theoretische Grundlagen. Themenfindung für den Text, Gefühle, Geschichten, , Text- und Melodie- und Textfindung, Takt und Rythmus, Bandbesetzung, Instrumente, von der Improvisation zur Präsentation Dies waren einige der Themen die Inhalt der Werkstatt waren. Es ist schon richtig schwer Gedanken und Ideen in sich reimende Worte zu fassen.

Nach dem Mittagessen  ging es ans Texten und Komponieren. Waren zum Beginn viele noch ein wenig verhalten, so gingen nun alle mehr aus sich heraus.

Ein kurzer Rap als Refrain entstand, die Musik wurde auf dem Klavier zum Text passend komponiert und einige Musik und Textpassagen noch mehrmals verändert. Am Schluss spielten alle gemeinsam den Song des Tages….

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Lyrik-Song-Werkstatt

UweT schreibt am 8. März 2012 – 11:45 -

Wolltet ihr nicht schon immer mal auf besondere Art und Weise zeigen, wer ihr seid, was ihr fühlt oder was ihr einfach mal sagen müsst?

Wie aus euren Gedanken, Erlebnissen oder Gedichten Songtexte und sogar ein richtiger Song entstehen kann, könnt ihr am 12. April 2012, von 10:00 bis 16:00 Uhr in der “Braue” in Angermünde in der Lyrik-Song-Werkstatt erleben.

Die Werkstatt wird geleitet von: Jana Wachholz, Musiktrainerin und Songwriterin und Andrea C. Beutel, Autorin und Lektorin.
Die Lyrik und Song – Werkstatt wird in Kooperation mit der Uckermärkischen Literaturgesellschaft e.V. und mit freundlicher Unterstützung der Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark angeboten.

Kommt vorbei und werdet Teil etwas ganz Besonderem. Wir bitten euch um frühzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Mit einer Teilnehmergebühr von 3,- Euro seid ihr dabei.

Anmeldung: direkt im Jugendkulturzentrum  ”Alte Brauerei”
buero@braue.de
Telefon: 03331/32534

Plakat Lyrik-Song-Werkstatt pdf-Datei


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Jugendfahrt nach Lodz

fischoni schreibt am 10. August 2011 – 13:40 -

von Michael Rau

Am 28. Juli machte sich eine Jugendgruppe aus der Alten Brauerei in Angermünde auf den Weg nach Lodz. Wir folgten damit einer Einladung von Izabela Rogaczewska. Sie begleitete im Mai eine polnische Jugendgruppe, die uns bei dem deutsch-polnischen Graffittiworkshop im besucht hat. Dieser Workshop wurde in Zusammenarbeit mit dem Haus Neudorf ermöglicht. Wir konnten es kaum erwarten, nach Polen zu fahren und dieses Land jenseits der Oder von anderen Seiten und ohne Vorurteile zu entdecken.

Die Reise mit einem Fahrzeug des Angermünder Bildungswerkes – Träger des Jugendkulturzentrums -  begann mit einer 6 stündigen Fahrt quer durch Polen. Auf den knapp 300 km beobachteten wir eine fast schwedische Vegetation mit Birken, kleinen Seen, Mischwäldern und kleinen Holzhäusern. Davor waren häufig kleine Gärten mit Gemüse, aber auch wunderschönen Blumen zu sehen. Bei der Reise hatte man das Gefühl, je weiter man ins Land fuhr, dass man irgendwann in irgendeinem Dorf landet. Die Straßen wurden immer schlechter, die Häuser kaputter und Menschen sahen grimmiger aus. Jedoch muss ich sagen, der erste Eindruck täuscht.
Angekommen am späten Abend wurden wir von Izabela herzlich empfangen. Untergebracht wurden wir in einer Wohnung, die sehr groß und auch sehr gemütlich war. Unsere Zimmer waren gepflegt und geordnet, so dass wir uns dort sehr wohl gefühlt haben.
Erstaunlicherweise waren wir trotz der langen Reise nicht müde und beschlossen noch etwas zu unternehmen. Izabela schlug uns einen Club vor, in dem sie sich mit ihren Freunden trifft. Dort haben wir uns entspannt und gute Musik genossen.

Am nächsten Tag hat Izabela für uns ein leckeres Frühstück bereitet. An jenem Tag stand der Besuch in der Manufaktura im Mittelpunkt. Die Manufaktura in Lodz ist ein ehemaliges Fabrikgelände. Diese Fabrik war in den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts der größte Arbeitgeber in Lodz und machte diese Stadt zum «Manchester Polens». Mit dem zweiten Weltkrieg kam dann der Untergang der Fabrik. Heutzutage ist die Manufaktura ein gigantisches Einkaufszentrum mit dazugehörigem Viersterne-Hotel, zahlreichen Restaurants, einer Disco, einem Multi-Kino etc. Im Muzeum Fabriyki haben wir uns über die Geschichte der POLTEX und der Manufaktura erkundet. Der Eintritt kostete nur 4 PLN. Danach haben wir uns das Stadtzentrum angesehen. Das stand im völligen Kontrast zu der Manufaktura. Ein Teil war in einen schlechten Zustand, ein anderer Teil, ist so wie man es von Berlin kennt, gefüllt mit vielen Geschäften, Cafés, Clubs.

 

 

Abends gingen wir gemeinsam in ein kleines Restaurant, in dem ein „italienischer Abend“ organisiert wurde. Dort haben wir andere internationale Gäste aus Belgien, England und Italien kennengelernt. Später am Abend gingen wir zu einer kleinen Bühne, wo viele verschiede Projekte und Organisationen vorgestellt wurden. Es herrschte eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Man konnte sich auf Englisch gut unterhalten und dem Inhalt der Präsentationen folgen. Es wurden Reiseberichte, Kulturprogramme, Entdeckungen, Forschungen und Kinderprojekte vorgestellt. Nach dem offiziellen Teil kam die Aftershowparty in einem großen Galeriegebäude.

 

Am Samstag besuchten wir die Schule der Jugendlichen, die beim Workshop in der Alten Brauerei in Angermünde mitgemacht haben. Dort zeigte uns Izabela die künstlerisch gestaltete Wand, deren Entwurf das Ergebnis des Workshops war. Es ist bunt, kreativ und lebensfroh, eben von jungen Künstlern gemacht. In den Katakomben im Zentrum der Stadt erlebten wir eine geschichtlich sehr interessante Führung. Diese war auf polnisch und man konnte leider nicht viel verstehen. Beeindruckend war die Fahrt mit einer historischen Straßenbahn über die Piotrkowska-Straße. Diese ist der längste Boulevard Europas. Hier soll es auch die höchste Dichte an Bars und Klubs in Europa geben, die sich oft in kleinen Hinterhöfen verstecken. Hier im Zentrum von Lodz waren einige Häuser mit wunderschönen Wandmalereien geschmückt.

 

 

Nach der Fahrt gingen wir zu einem traditionellen polnischen Restaurant. Alleine beim Lesen der Speisekarte lief uns das Wasser im Mund zusammen. Wir bestellten Pfannkuchen mit raffinierten Füllungen. Es hat spitzenmäßig geschmeckt und war auch erschwinglich.

Am Abend besuchten Filmfestval. Dort wurden neue internationale Kurzfilme vorgestellt. Nach jedem Film gab es Pausen, in denen man sich über die eigenen Eindrücke unterhalten konnte. Es waren sogar die Regisseure der Streifen anwesend und antworteten auf Fragen des Publikums. Es gab dort einen kleinen Grillabend mit Würsten, die sehr lecker, dennoch komplett anders schmeckten als das, was man in Deutschland kennt.

Zum Abschluss ging es an diesen Tag gingen zum „Lizard King“. Dort haben wir die gemeinsamen Tage ausgewertet und die Livemusik genossen.

Am Sonntag mussten wir dann früh aufstehen, unsere Sachen packen und leider die Heimreise antreten. Fazit: Es waren erlebnisreiche, schöne und interessante Tage. Wir würden unsere polnischen Freunden jederzeit gern wieder besuchen.

Alle Mitreisenden bedanken sich beim Jugendkulturzentrum “Alte Brauerei”, dem Angermünder Bildungswerk e.V. und dem Haus Neudorf e.V. und natürlich bei unseren polnischen Gastgebern. Ohne deren Unterstützung wäre weder der Workshop in Angermünde, noch der Besuch in Lodz möglich gewesen.


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Intern. Jugendtreffen 19.- 22.09.11

Torsten schreibt am 2. August 2011 – 15:26 -

Mit Graffiti und Trommelworkshop

 

 

 


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