Bilder vom Graffiti-Workshop

UweT schreibt am 11. November 2014 – 18:16 -

Einige Bilder vom Workshop in den Herbstferien 2014. Vielen Dank an Stephanie für die beiden Tage und das Jugendamt des Landkreis Uckermark für die Förderung.
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Grafitti Workshop

UweT schreibt am 20. Oktober 2014 – 13:24 -

S1020041In der zweiten Woche der Herbstferien 2014 können Jugendliche an einem offenen Grafitti-Workshop teilnehmen.

Es gibt  in dem Workshop viel zu erfahren über die Geschichte der Graffiti – Szene, rechtliche Fragen, Fachbegriffe, Styles und Characters, Techniken, Regeln und die Schritte der Entwicklung bis zum fertigen „Kunstwerk“.

Und natürlich werden Entwürfe gezeichnet und legale farbige Spuren hinterlassen.

Der Workshop wird gefördert durch das Jugendamt des  Landkreises Uckermark.

Für die genaue Planung. brauchen wir natürlich eine verbindliche Anmeldung.

am 28. und 29. Oktober jeweils am Nachmittag von 14 bis 19 Uhr findet der Workshop statt.

Im Teilnehmerbeitrag von 10 Eur für den Workshop sind täglich ein Imbiss und Getränk enthalten. Entsprechende Schutzmasken und Handschuhe sind auch vorhanden.

Da mit Lackfarben gearbeitet wird bitten wir darum entsprechende Kleidung anzuziehen bzw. mitzubringen.

Infos und Anmeldung per Email oder telefonisch.

Email: buero@braue.de oder Tel.:03331 32534

 

 


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Stark Sozial – Projekttag

UweT schreibt am 15. Dezember 2011 – 21:51 -

Angermünde (MOZ) von Daniela Windolff

k-12-12-2011-015Plätzchenbacken, Trommeln, Tanzen und Theaterspielen gehören in der Ehm Welk-Oberschule zum Unterricht. In einem Projekt der „Initiative Oberschule“ sollen mit solchen Workshops soziale Kompetenzen gestärkt werden.

k-12-12-2011-041Es beginnt mit einem freundlichen Guten-Morgen-Gruß und hört mit dem fairen und sachlichen Austragen eines Streites noch lange nicht auf. Wer im Leben bestehen und in einer Gemeinschaft geachtet werden will, braucht soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Konfliktfähigkeit. Solche Tugenden und Werte will auch Schule ergänzend zum Elternhaus wieder verstärkt vermitteln. Die Ehm Welk-Oberschule hat deshalb gemeinsam mit dem Angermünder Bildungswerk einen Projekttag für die siebten Klassen initiiert, bei dem es genau um diese Themen ging.

k-12-12-2011-045Der Wechsel von der Grundschule an die Oberschule hat für die Siebtklässler einige Veränderungen mit sich gebracht. Dazu gehören nicht nur die höheren Lernanforderungen, sondern auch die Eingewöhnung in ein ganz neues Umfeld mit neuen Mitschülern und neuen Lehrern und der Anspruch, mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu zeigen. Der gemeinsame Projekttag, der nicht in der Schule, sondern im Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ stattfand, sollte das Zusammenwachsen der Klassen unterstützen. Die Schüler konnten sich in verschiedenen Arbeitsgruppen spannenden Aufgaben aus dem kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Bereich widmen. So wurde getanzt und gebastelt, Graffiti gesprayt, Theater gespielt, Musik gemacht, afrikanisch getrommelt und ein Hörspiel erstellt. Die alte Autorennbahn wurde wieder aufgebaut. In einem Selbstverteidigungskurs wurde der richtige Umgang mit Gewalt trainiert. Und sogar Plätzchen konnten gebacken werden. Dokumentiert wurde der Projekttag durch die „Rasenden Reporter“. Im Mittelpunkt aller Kurse stand die Teamarbeit, das freundliche und kooperative Miteinander. Angeleitet und betreut wurden die Schüler von Mitarbeitern des Angermünder Bildungswerkes und externen Kursleitern und Dozenten.

Finanziert wird das Projekt im Rahmen der „Initiative Oberschule“ von der EU und vom Land Brandenburg. „Wir wollen jedes Jahr so einen Projekttag organisieren, um das Miteinander zu stärken. Auch die Berufsorientierung ist ein weiterer Schwerpunkt“, erklärt Inka Grieser vom Angermünder Bildungswerks.


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Jugendfahrt nach Lodz

fischoni schreibt am 10. August 2011 – 13:40 -

von Michael Rau

Am 28. Juli machte sich eine Jugendgruppe aus der Alten Brauerei in Angermünde auf den Weg nach Lodz. Wir folgten damit einer Einladung von Izabela Rogaczewska. Sie begleitete im Mai eine polnische Jugendgruppe, die uns bei dem deutsch-polnischen Graffittiworkshop im besucht hat. Dieser Workshop wurde in Zusammenarbeit mit dem Haus Neudorf ermöglicht. Wir konnten es kaum erwarten, nach Polen zu fahren und dieses Land jenseits der Oder von anderen Seiten und ohne Vorurteile zu entdecken.

Die Reise mit einem Fahrzeug des Angermünder Bildungswerkes – Träger des Jugendkulturzentrums –  begann mit einer 6 stündigen Fahrt quer durch Polen. Auf den knapp 300 km beobachteten wir eine fast schwedische Vegetation mit Birken, kleinen Seen, Mischwäldern und kleinen Holzhäusern. Davor waren häufig kleine Gärten mit Gemüse, aber auch wunderschönen Blumen zu sehen. Bei der Reise hatte man das Gefühl, je weiter man ins Land fuhr, dass man irgendwann in irgendeinem Dorf landet. Die Straßen wurden immer schlechter, die Häuser kaputter und Menschen sahen grimmiger aus. Jedoch muss ich sagen, der erste Eindruck täuscht.
Angekommen am späten Abend wurden wir von Izabela herzlich empfangen. Untergebracht wurden wir in einer Wohnung, die sehr groß und auch sehr gemütlich war. Unsere Zimmer waren gepflegt und geordnet, so dass wir uns dort sehr wohl gefühlt haben.
Erstaunlicherweise waren wir trotz der langen Reise nicht müde und beschlossen noch etwas zu unternehmen. Izabela schlug uns einen Club vor, in dem sie sich mit ihren Freunden trifft. Dort haben wir uns entspannt und gute Musik genossen.

Am nächsten Tag hat Izabela für uns ein leckeres Frühstück bereitet. An jenem Tag stand der Besuch in der Manufaktura im Mittelpunkt. Die Manufaktura in Lodz ist ein ehemaliges Fabrikgelände. Diese Fabrik war in den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts der größte Arbeitgeber in Lodz und machte diese Stadt zum «Manchester Polens». Mit dem zweiten Weltkrieg kam dann der Untergang der Fabrik. Heutzutage ist die Manufaktura ein gigantisches Einkaufszentrum mit dazugehörigem Viersterne-Hotel, zahlreichen Restaurants, einer Disco, einem Multi-Kino etc. Im Muzeum Fabriyki haben wir uns über die Geschichte der POLTEX und der Manufaktura erkundet. Der Eintritt kostete nur 4 PLN. Danach haben wir uns das Stadtzentrum angesehen. Das stand im völligen Kontrast zu der Manufaktura. Ein Teil war in einen schlechten Zustand, ein anderer Teil, ist so wie man es von Berlin kennt, gefüllt mit vielen Geschäften, Cafés, Clubs.

 

 

Abends gingen wir gemeinsam in ein kleines Restaurant, in dem ein „italienischer Abend“ organisiert wurde. Dort haben wir andere internationale Gäste aus Belgien, England und Italien kennengelernt. Später am Abend gingen wir zu einer kleinen Bühne, wo viele verschiede Projekte und Organisationen vorgestellt wurden. Es herrschte eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Man konnte sich auf Englisch gut unterhalten und dem Inhalt der Präsentationen folgen. Es wurden Reiseberichte, Kulturprogramme, Entdeckungen, Forschungen und Kinderprojekte vorgestellt. Nach dem offiziellen Teil kam die Aftershowparty in einem großen Galeriegebäude.

 

Am Samstag besuchten wir die Schule der Jugendlichen, die beim Workshop in der Alten Brauerei in Angermünde mitgemacht haben. Dort zeigte uns Izabela die künstlerisch gestaltete Wand, deren Entwurf das Ergebnis des Workshops war. Es ist bunt, kreativ und lebensfroh, eben von jungen Künstlern gemacht. In den Katakomben im Zentrum der Stadt erlebten wir eine geschichtlich sehr interessante Führung. Diese war auf polnisch und man konnte leider nicht viel verstehen. Beeindruckend war die Fahrt mit einer historischen Straßenbahn über die Piotrkowska-Straße. Diese ist der längste Boulevard Europas. Hier soll es auch die höchste Dichte an Bars und Klubs in Europa geben, die sich oft in kleinen Hinterhöfen verstecken. Hier im Zentrum von Lodz waren einige Häuser mit wunderschönen Wandmalereien geschmückt.

 

 

Nach der Fahrt gingen wir zu einem traditionellen polnischen Restaurant. Alleine beim Lesen der Speisekarte lief uns das Wasser im Mund zusammen. Wir bestellten Pfannkuchen mit raffinierten Füllungen. Es hat spitzenmäßig geschmeckt und war auch erschwinglich.

Am Abend besuchten Filmfestval. Dort wurden neue internationale Kurzfilme vorgestellt. Nach jedem Film gab es Pausen, in denen man sich über die eigenen Eindrücke unterhalten konnte. Es waren sogar die Regisseure der Streifen anwesend und antworteten auf Fragen des Publikums. Es gab dort einen kleinen Grillabend mit Würsten, die sehr lecker, dennoch komplett anders schmeckten als das, was man in Deutschland kennt.

Zum Abschluss ging es an diesen Tag gingen zum „Lizard King“. Dort haben wir die gemeinsamen Tage ausgewertet und die Livemusik genossen.

Am Sonntag mussten wir dann früh aufstehen, unsere Sachen packen und leider die Heimreise antreten. Fazit: Es waren erlebnisreiche, schöne und interessante Tage. Wir würden unsere polnischen Freunden jederzeit gern wieder besuchen.

Alle Mitreisenden bedanken sich beim Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“, dem Angermünder Bildungswerk e.V. und dem Haus Neudorf e.V. und natürlich bei unseren polnischen Gastgebern. Ohne deren Unterstützung wäre weder der Workshop in Angermünde, noch der Besuch in Lodz möglich gewesen.


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